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Interessenwochenende Biken 2016

28/06/2016

Interessenwochenende Biken vom 10. - 12. Juni 2016 in der Lenzerheide

Wir fuhren am Freitagabend direkt nach dem Neuhofbeachvolleyballturnier mit vier Jugendlichen nach Valbella/Lenzerheide zum Mountainbiken und Downhillen. Am Samstagvormittag stand ein kurzer Technikkurs auf dem Programm. Den Jugendlichen wurde die nötige Fahrtechnik vermittelt, welche bei Fahrten im anspruchsvollen Gelände zwingend notwendig ist. Die Motivation war trotz Nieselregen hoch und die Fortschritte der Jungs waren schon nach kurzem erkennbar. So konnten wir uns noch vor dem Mittag an die ersten Abfahrten ran tasten.
Da wir mit der Übernachtung in der Jugendherberge die Bergbahnen gratis benutzen konnten, mussten wir nicht erst hochpedalieren um die Downhillstrecke runter zu fahren.  Die Jungs zeigten schon bei den ersten Abfahrten, dass sie weder Angst noch grosse Mühe hatten beim Befahren der blauen Piste (leichteste Strecke). Sie fuhren die Steilwandkufen fast wie Profis, sprangen über die kleinen Schanzen und zeigten was in ihnen steckt. Aufgrund der guten Fahrtechnik war es schon bald möglich die rote Piste zu fahren, welche etwas steilere und teilweise mit grossen Steinen verblockte Passagen, engere Kurven und höhere Sprünge aufweist. Auch diese Strecke fuhren die meisten sehr sicher runter. In den verblockten Abschnitten sahen wir dann wo noch Übung, respektive Überwindung der Angst notwendig war. Besonders hervor zu heben ist, dass trotz der teilweise kräftigen Regenschauer die Motivation der Jugendlichen stets vorhanden war.

Am Sonntag starteten wir, nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jugendherberge, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mit einer Fahrt zur Talstation. Wir nahmen die Bergbahn bis zur Mittelstation und machten anschliessend eine kleine Mountainbiketour welche auf normalen Trails zurück ins Tal führte. Dabei mussten verschiedene Untergründe mit unterschiedlichen Neigungen gemeistert werden. Im Unterschied zu den markierten und künstlich angelegten Pisten fuhren wir nun auf normalen Forstwegen, flachen Singletrails, Kuhweiden und stark verblockten Singletrails mit steilen Passagen und abschüssigem Rand. Die Jugendlichen benötigten auf dem neuen Terrain neben den gelernten Fahrtechniken auch eine gehörige Portion Mut und Überwindung. Alle meisterten die Herausforderung mit Bravur. Danach kam dann der anstrengende Teil, welcher eben den Unterschied zwischen Mountainbiken und Downhillen ausmacht. Wir mussten die Strecke die wir runtergedonnert waren wieder hochfahren um zurück zum Ausgangspunkt der Tour zu gelangen. Die wenigen Höhenmeter trieben dem einen oder anderen Jugendlichen die Schweissperlen auf die Stirn. Bis zur Mittagspause blieb noch genug Zeit um die Downhillstrecke noch einige Male zu rocken.
Nach der Pause konnten wir die Jungs dazu bewegen noch einmal einen kurzen Technikkurs zu absolvieren. Wir übten mit ihnen den Drop, eine Technik um von einer höher gelegenen Ebene auf eine tiefer gelegene Ebene zu springen. Hierzu konnten wir die künstlich angelegten Holzbahnen (North-Shore-Trail) nutzen. Die Jungs lernten erneut sehr schnell,  alle waren in der Lage einen 1.5 Meter Drop zu meistern. So konnten wir mit ihnen auf den roten North-Shore-Trail, auf welchem diese Technik eine Voraussetzung war um überhaupt ans Ziel zu kommen. Auch das war kein grosses Problem für die Jungs.
Die Zeit verlief wie im Flug und wir mussten schon bald wieder ans Aufbrechen denken. Mit etwas Wehmut verliessen wir die die Downhillstrecke und schafften es gerade noch vor dem grossen Regen zurück zur Jugendherberge um unser Gepäck und die Bikes im Anhänger zu verstauen.

Zur gleichen Zeit fand übrigens das Lenzerheide Motor Classics statt. Dia alten Rennwagen, welche an beiden Tagen sehr laut über die kurvenreiche Rennstrecke am Seeufer rasten, begeisterte uns zusätzlich und war eine willkommene Abwechslung.

Das Fazit aus diesem Interessenwochenende lautet: Wir hatten viel Spass, Freude, Adrenalin, Lernerfolg und einen zuverlässigen Schutzengel im Gepäck, so dass wir alle gesund und munter zurückgekehrt sind. Zudem hatten wir Unterstützung vom jungen J&S Bike-Guide Luca der selbstlos die Jungs unterrichtete. Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle.

Das IW Team

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