Interessenwochenende «Stand-up-Paddling»
Am Samstagmorgen trifft sich die abenteuerlustige Truppe in der Wohngruppe 1 und startet mit einem Brunch ins Interessenwochenende «Stand-up-Paddling». Motiviert und voller Energie machen wir uns auf den Weg an den Bodensee. Das Wetter ist noch etwas kühl, ansonsten aber wie aus dem Bilderbuch.
In Mammern am Bodensee erwartet uns ein wunderschöner Campingplatz, auf dem wir unsere Zelte für die Nacht aufschlagen. Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns bereit für unsere ersten Erfahrungen auf dem SUP – zumindest für einige von uns. Zuerst müssen wir allerdings mit aller Kraft unsere Boards aufpumpen, was sich als ziemlich anstrengend herausstellt.
Nachdem wir eine ausführliche Einführung in den Umgang mit den SUP-Boards erhalten haben, sind wir bereit fürs Wasser. Zu Beginn noch etwas wackelig, aber mit der Zeit immer sicherer, paddeln wir in Ufernähe fröhlich über den Bodensee. Glücklich über die ersten Erfolge gönnen wir uns am Abend einen wohlverdienten Kebab im Städtchen Stein am Rhein, wo wir bereits einen ersten Blick auf die Route für den nächsten Tag werfen.
Sonntag – die grosse Stand-up-Paddling-Tour
Am Sonntagmorgen startet dann das richtige Abenteuer. Nachdem wir gefrühstückt, unsere Zelte abgebaut und das Material wieder in den Autos verstaut haben, machen wir uns bereit für die grosse Tour.
«Haben wir alles? Ein SUP, eine Finne, eine Schwimmweste, einen Wassersack mit Verpflegung?» Nachdem alle offenen Fragen geklärt sind und wir nochmals eine Sicherheitsinstruktion erhalten haben, geht es endlich los.
Wir fahren zum Strandbad in Mammern, wo wir die SUPs zu Wasser lassen. Von dort aus starten wir zur ersten längeren Etappe, die uns vom Untersee in den Hochrhein führt. Sobald wir die leichte Strömung des Rheins erreichen, können wir uns auch einmal entspannt treiben lassen oder auf dem Board die Sonne geniessen.
Wir verbringen eine gemütliche Zeit auf dem Wasser, und dabei entstehen spannende Gespräche. Als die Bäuche zu knurren beginnen, gehen wir an Land und verspeisen unsere mitgebrachten Wraps.
Die zweite Etappe am Nachmittag führt durch eine wunderschöne Landschaft, vorbei an schönen Häusern und kleinen Strandbädern. Auch an lustigen Begegnungen auf dem Wasser fehlt es nicht. Am späteren Nachmittag machen sich bei manchen langsam die müden Muskeln bemerkbar, während die Sonne weiterhin kräftig auf uns hinunterbrennt.
Trotz der Anstrengung und der fortgeschrittenen Zeit zeigen alle Jugendlichen ihren Willen, die Tour gemeinsam durchzuziehen – und erreichen schliesslich das Ziel in Feuerthalen, kurz vor Schaffhausen.
Erschöpft von der Tour und glücklich über das gemeinsame Erfolgserlebnis packen wir unser gesamtes Material zusammen und fahren mit dem Zug zurück zu unseren Autos. Die Heimfahrt verläuft ruhig. Kurz vor dem Neuhof gönnen wir uns zum Abschluss noch ein Znacht im Burger King – ein gelungener Abschluss für ein rundum gelungenes Wochenende.
Schön war’s – bis zum nächsten Jahr!
Euer IW-SUP-Team
Jill, Samuel und Devrim